Referenz
| 1 | Als Beispiel für die dauernden Streitigkeiten mit der Nachbargemeinde Dagersheim erwähnt der damalige Sindelfinger Stadtarchivar Helmut Grässle, „dass am 22. August 1435 sechs wirtembergische und reichsstädtische Baumeister aufgeboten werden mussten, um einen Streit zwischen einerseits Stift und Stadt Sindelfingen und andererseits denen von Dagersheim wegen eines Mühlbaues der Dagersheimer und der Wasserführung dorthin zu schlichten. Denn die Dagersheimer Mühle war bei der geringen Wasserführung der Schwippe weitgehend davon abhängig, wie der Riedmüller das Wasser abließ. 1487 wurde hierwegen erneut ein Prozeß geführt. Der Streit zog sich noch Jahrhunderte lang hin, bis er 1916 durch Auflassung der Riedmühle und Verlegung des Mühlkanals gegenstandslos wurde. Ähnliche Vergleiche und Verträge mussten auch zwischen der Riedmühle und der Rohrmühle zu Böblingen und mit der Goldmühle geschlossen werden“. Zitiert aus: Helmut Grässle: „Aus der Geschichte der Sindelfinger Mühlen“. In: Aus Schönbuch und Gäu, hrsg. vom Heimatgeschichtsverein für Schönbuch und Gäu e.V., Nr. 2, 1954, S.6. |
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| 2 | Die topographische Beschreibung eines Wasserlaufs |
















